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Akuelles aus Ecuador

Anita Constante (übersetzt von Anke Eichhorn) - September 2022
Trotz der pandemischen und wirtschaftlichen Krise gibt es viele Menschen, die Kraft haben, weiterzumachen und nicht aufgeben.
Die Situation vor Ort ist nicht einfach. Die Migration von Venezolanern und Kolumbianern hat zugenommen. Das wiederum führt zu einer großen ökonomischen und sozialen Krise. An den Straßenecken und Ampeln gibt es viele bettelnde Kinder und Erwachsene. Die Migranten werden als billige Arbeitskräfte ausgebeutet, sie arbeiten für sehr wenig Geld. Die Ecuadorianer leiden darunter, weil sie durch diese billigeren Arbeitskräfte ersetzt werden. Es ruft Eifersucht und Wut hervor, dass Menschen von außerhalb kommen, um ihnen die Arbeit wegzunehmen. Und die ecuadorianische Bevölkerung beginnt, Migranten direkt abzulehnen. Manche Migranten waren schon Kriminelle, als sie nach Ecuador kamen. Andere wurden dazu, weil sie sich nicht anders zu helfen wussten. Sie suchten Wege, um sich Geld zu beschaffen, um die Familie zu ernähren.
Inzwischen ist es gefährlich geworden, nach 18 Uhr in Salcedo zu spazieren, weil die Kriminalität so zugenommen hat.
Im Kinderheim fühlen wir uns sicher. Aber wir dürfen nicht vergessen, vorsichtig zu sein, wenn wir außerhalb des Geländes sind. Wir halten Vorträge für die Kinder und Jugendlichen, um Diebstählen und auch Entführungen vorzubeugen. Denn in den letzten zwei Jahren hat die Zahl der vermissten Kinder in alarmierender Weise zugenommen.

Fundación Jardín del Edén




Die Fundación Jardín del Edén in Ecuador hilft seit seiner Gründung Kindern und Jugendlichen in besonderen Notlagen.
Die Fundación unterhält folgende Angebote:
  • Kinderheim Jardin del Edén
  • in Panzaleo - in mehreren Wohngruppen werden etwa 75 Mädchen und Jungen im Altern von 2 bis 25 Jahren betreut.
    Das Kinderheim ist Geschäftsstelle und Verwaltung.
  • Proyecto CHAKA WASI in Pujilí - fördert etwa 16 jugendliche Schüler weiterführender Schulen in einer Wohngruppe und unterstützt viele weitere Kinder und Jugendliche in indigenen Dorfgemeinschaften im Bildungsbereich.

In den verschiedenen Angeboten erhalten die Kinder und Jugendlichen
  • ein Dach über dem Kopf
  • Verpflegung
  • medizinische Versorgung
  • Schul- und Berufsausbildung
  • die Geborgenheit einer neuen Familie


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